Dies ist die Internetpräsenz von Joachim Wedekind. Hier finden Sie Informationen zu meiner Person und Downloads von Materialien zu mediendidaktischen Themen und meinen sonstigen Interessengebieten, insbesondere Digital Art zur Computerkunst, und Opticals mit einer Sammlung interaktiver optischer illusionen. Aktuelle Meldungen und Meinungsäußerungen sind im konzeptblog zusammengefasst.
Kommentare sowie Anmerkungen und Anregungen zu der Website sind in meinem Blog möglich und erwünscht, folgen und Nachrichten schicken kann man mir auch bei Twitter oder Mastodon.
Meine Aktivitäten
Juni 2026: Am 3. Juni 2026 wird die Ausstellung Recode. Remix. Design in der AG Didaktik der Informatik der FU Berlin eröffnet. Diese (Dauer) Ausstellung widmet sich der frühen Computerkunst der 1960er-Jahre und schlägt eine Brücke zur Gegenwart: Ich greife mit meinen Exponaten Bildideen der frühen Computerkunst auf und entwickele sie mit heutigen Mitteln weiter. Dabei zeigt die Ausstellung, wie sich Informatik auch als gestalterische und kreative Praxis erfahren lässt, unter anderem mit der blockbasierten Programmiersprache Snap!.
Mai 2026: Im Stadtteiltreff Wanne Tübingen stelle ich neuere Arbeiten vor. In meinem aktuellen Projekt Punkt – Linie – Fläche greife ich Ideen auf, die Kandinsky in seinem grundlegenden Bauhausbuch Punkt und Linie zu Fläche entwickelt hat. Mit dem Projekt führe ich diese Ideen im Zeitalter der Digitaltechnik weiter.
Oktober 2025: Bei Kunst im Werk II habe ich zusammen mit Andreas Meier (Luzern) Arbeiten vorgestellt, bei denen jeweils mit grafischen Zeichen und Formen versucht wird, aus der Synthese elementarer Einheiten – eben den Punkten, Linien und Flächen – mehr oder weniger komplexe Strukturen zu generieren. Das ist auch der Versuch, einige Ideen Kandinskys im Zeitalter der Digitaltechnik aufzugreifen und weiterzuführen. Bei mir sind es Generative Bilder, bei Andreas Meier Generative Lyrik, umrahmt mit Generativer Musik von Timo Dufner.
November 2023:
In der Bar/Restaurant Liquid Kelter Tübingen fand vom 23.November 2023 bis 31.März 2024 die Ausstellung Just lines … nur Linien statt. Dort zeigte ich Bildserien Algorithmischer Kunst nur mit Linien: gerade Linien, kurze Linien, lange Linien, dicke Linien, dünne Linien, ganz dicke Linien, schräge Linien, krumme Linien, gestapelte Linien …
Oktober 2023: Vom 21.10.2023 bis 9.12.2023 fand im LABORfenster die Schaufensterausstellung Bilder Denken statt Malen! statt, in der ich Beipspiele Algorithmischer Kunst zeigte: Bildideen werden mit Hilfe des Computers auf dem Bildschirm oder als Drucke sichtbar gemacht.
Juni 2023: Zum Jubiläum 20 Jahre e-teaching hängen 18 Bilder am Institut für Wissensmedien in Tübingen. Ausgangspunkt für die dort gezeigten Bilder waren die
im Logo des Portals verwendeten Farben und Formen in der ursprünglichen Fassung von 2003 sowie der Neufassung von 2023. Grundelement der Bilder sind Punkte, Polygone und Linien. In der Tradition der Konkreten Kunst habe ich mit diesen bildlichen Grundelementen vielfältige abstrakte Strukturen erzeugt.
Januar 2023: Vom 20.01.2023 bis 18.02.2023 fand die Ausstellung Malen mit Maschinen in der Kulturhalle Tübingen statt. Zusammen mit dem Kollektiv das Shining (Timo Dufner, Mathias Schlenker und Jens Schindel) wurde darin die Rolle der Maschine und die Rolle der BesucherInnen im Entstehungsprozess der Exponate thematisiert. Alle Exponate wurden mit Hilfe von Computern realisiert.
Dezember 2020: Von Mitte Dezember 2020 bis Januar 2022 befand sich meine Ausstellung Shape & Color am Institut für Wissensmedien in Tübingen. Da pandemiebedingt keine Vernissage stattfand und auch der Besuch stark eingeschränkt ist, finden Sie die Ausstellung auch virtuell: Shape & Color (erweitert um Bilder aus meiner Beschäftigung mit Suprematismus und Konkreter Kunst.
Dezember 2020: Beim Treffen der Snap!-Community im Rahmen des Snap!shot 2020 Events habe ich in einem Kurzvortrag versucht die Frage zu beantworten How Much CS Does an Artist Need? Dabei habe ich einfache Beispiele für das Recoding früher Computerkunst vorgestellt und wie anspruchsvollere Aufgaben durch komplexere informatische Konzepte ermöglicht werden.
August 2020: Da Ausstellungen in der Regel zeitlich limitiert sind und meist thematische Zusammenstellungen zeigen, habe ich unter Experimente etliche meiner Arbeiten in Form von Virtuellen Ausstellungen und interaktiven Elementen konserviert und kann sie so Interessenten wieder beziehungsweise weiterhin zugänglich machen. Derzeit finden sich dort Künstliche Kunst – Grafiken zur frühen Computerkunst (VHS Tübingen 2015), Kunst und Computer (STT WHO 2016) und Codierte Kunst (IWM 2019). Weitere sollen folgen.
April 2020: Mein neues Buch Schildkrötengrafik in Bildern (auch als englische Version The Beauty of Turtle Graphics) stellen typische mit der Schildkrötengrafik erzeugte Bilder in den Mittelpunkt. Sie finden sich vielfach in frühen Publikationen zu Logo (Handbüchern und einführenden Büchern) und sie entwickeln eine ganz eigene Ästhetik.
Anhand von Code-Beispielen (in der visuellen Programmierumgebung Snap!) kann die Entstehung dieser Bilder leicht nachvollzogen werden. Wer Freude
an abstrakt-geometrischen Grafiken hat, wird vielfältige Anregungen finden, wie mit einfachen programmier- technischen Mitteln ansprechende Bilder erzeugt werden können. Die Bücher stehen zum kostenlosen Dowload bereit: Deutsche Version bzw. Englische Version.